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Die Panorionische Theokratie ist eine Hegemonie von sechs Spezies, die im Lokalen Cluster der uns bekannten Milchstraße existieren. Der Glaube der Theokratie orientiert sich äußerst stark an der ursprünglichen Vulcren-Religion.

Allgemeines

Bevölkerung und Territorium

Der Panorionischen Theokratie gehören folgende Spezies an:

Das Territorium der Theokratie erstreckt sich größtenteils über den gesamten Lokalen Cluster, bis auf die Gebiete der Menschen und eine geringere Zone um diese herum. Es gibt aber Hinweise darauf, das einige menschliche Welten in Vorzeit schon von anderen Spezies besiedelt, aber dann verlassen wurden.

Organisation und Politisches System

Die politischen Strukturen der Theokratie werden vom Klerus geprägt, deren sakrale Aufgabe die Dienerschaft für Vulcren ist.

Die Welten werden streng von der Theokratie regiert, allerdings gewährt man den verschiedenen Reichen und lokalen Regierungen gewisse Freiheiten, die dazu führen, dass die Theorkratie so lange Bestand hatte. Die Wahl der Regierungsform ist den Welten selbst überlassen, außerdem dürfen Handelsabkommen und Territorialfragen weitestgehend autonom geklärt werden. Sogar kleinere Kriege werden geduldet, solange der Gehorsam und die Tribute, also Steuern und ähnliche Abgaben, langfristig nicht gefährdet sind.

Die einzige Einschränkung dieser Freiheiten ist die Konvertierung zur Vulcren-Religion.

Amtssprache

Zur Kommunikation von Mitgliedern untereinander kann jedwedes Idiom benutzt werden. Für Mitteilungen an die Theokratie, größere öffentliche Zusammenkünfte und in den übergeordneten Regierungsorganen gilt jedoch die Amtsprache namens Supren.

Organe

Exekutive

Die Exekutive bildet der Oberste Theokrat, der aus den Reihen der sogenannten Theokraten erwählt wird.

Legislative und

Das Parlament der Theokratie besteht aus 2 Kammern:

  • Der Hohe Rat der Theokratie wird theoretisch von der Bevölkerung der beteiligten Fraktionen (Reiche und übergreifende Parteien) gewählt. Praktisch gesehen herrscht aber auf vielen Planeten eine Art Zensuswahlrecht, die den Angehörigen der stärkeren Militärfamilien einen Stimmvorteil verschafft und somit die Sieger eigentlich schon vor der Wahl feststeht.
  • Der Kongress der Theokratie hingegen besteht aus gleichberechtigten Abgeordneten der bewohnten Sternensysteme und diente in der Zeit des Bundes als Gegenpart zum Rat. In der Zeit der Hegemonie hat es außer eines aufschiebenden Vetos keinerlei Macht mehr und dient mehr als Vertretung. Die Vertreter zum Galaktischen Rat stammen allerdings alle aus dem Kongress, da diese sich jenes Recht bei der Gründung sichern konnten. Somit laufen die Beschlüsse, welche die Theokratie beim Galaktischen Rat tätig, meistens in Richtung Wille aller.

Die Aufgaben entsprechen denen eines klassischen Parlaments: Beschluss des Haushaltes, Abstimmung über die Gesetze und Kontrolle der Regierung. Außerdem liegen Krieg und Frieden in den Händen des Parlaments.

Judikative

Der Oberste Gerichtshof der Theokratie entspricht in Etwa dem Verfassungsgerichtshof der Earth Confederation. Innerhalb der Fraktionen bestehen unabhängige Gerichte, die jedoch einen ähnlichen Aufbau wie der Oberste Gerichtshof haben müssen.

Militär

Das Militär der Theokratie untersteht fast vollständig dem Hegemonialrat und ist eine der wichtigsten Machtstützen dieser Instutition. Die Menschen klassifizieren das Militär in die Streitkräfte und Flotte der Theokratie.

Kontakte und Beziehungen

Kontakte und Beziehungen mit Gruppierungen außerhalb der Theokratie sind reichlich vorhanden. Dies erschließt sich auch aus der föderalen Struktur, welche den einzelnen Mitgliedern weitestgehende Eigenständigkeit gewährt. Bindende Beschlüsse und Abkommen müssten jedoch von den geistlichen Führern genehmigt werden.

Ein Großteil des offiziellen Kontaktes der Hegemonie läuft über den Galaktischen Rat. Dadurch das die Theokratie sich im Moment im Krieg mit den Qualugorog befinden und alle Kräfte gebunden sind, gestaltete sich der Erstkontakt mit den Menschen im Gegensatz zu früheren Begegnungen eher unspektakulär. Es wurden keine Forderungen zu einem Beitritt zur Theokratie gestellt und auch kein Vernichtungskrieg begonnen. Daraus lässt sich schließen, dass es innerhalb der Theokratie und vor allem des Glaubens zu umfassenden Veränderungen kommt.

Geschichte und Ereignisse

Die Anfänge

Die Ser-Wak gründeten die Vulcren-Religion vor etwa 2935 Galaktische Jahren auf ihrem Heimatplaneten.

Vor 2802 Jahren wurde die Panorionische Theokratie gegründet, als die Ser-Wak bereits ihres System bereisen konnten.

In dem Glauben der ganzen Galaxis den wahren Glauben bringen zu müssen, begannen die Ser-Wak nach der Entwicklung des Überlichtantriebes mit der Missionierung. Die Honari, die erste fremde Spezies die sie trafen, weigerte sich jedoch, diesen Glauben anzunehmen. Dies führte zu einem Krieg, den die Ser-Wak gewinnen konnten. Diese Ereignisse fanden vor etwa 2.600 Galaktischen Jahren (56.800 Irdischen Jahren) statt.

Erst danach wurden sie in der Expansion gestoppt, hauptsächlich durch ihre eigene interne Machtkämpfe. Der Panorionische Rat wurde geschaffen.

Weitere Expansion der Theokratie

Nachdem die Ser-Wak ihre eigene Gesellschaft stabilisiert hatten, trafen sie die noch unterentwickelte Spezies Yodras auf Konnenti. Die geistlichen Führer der Ser-Wak waren der Meinung, dass sie die neue entdeckte Rasse von ihrem Gott überzeugen müssten. In 350 Galaktischen Jahren (7.770 irdischen Jahren) wurde diese Spezies vollständig in ihre Theokratie integriert und ihre Angehörigen nahmen auch führende Positionen ein.

Noch während dies geschah, trafen die Ser-Wak auf zwei weitere Spezies, welche sich bereits über mehrere Sonnensysteme ausgebreitet haben. Diese zwei führten mehrere Kriege gegeneinander. Die Panorionische Theokratie wollten dies ausnutzen und griff ebenfalls an. Weil sich eine der Spezies, die Novaioner, mit den Theokratie verbündete, griffen die Kroox sie auch an. Diese Spezies verabscheute die Religion der Theokratie und ihres Staatssystem. Er endete mit der weitgehensten Vernichtung der Kroox. Die Novaioner wurden zu ehrhaften und angesehen Mitgliedern der Theokratie.

Panorionischer Bürgerkrieg und Wiedervereinigung

Eine 40 galaktische Jahre andauernde, friedliche Ära begann. Diese wurde später auch als Erstes Goldenes Zeitalter bezeichnet. Diese Ära endete als der Panorionische Bürgerkrieg begann. Zahlreiche korrupte und schwache geistliche Führer bekriegten sich mit Hilfe ihren eigenen Armeen und brachten Verderben über zahlreiche Planeten.

Während der Streitigkeiten wurde ein galaktisches Reich, welches mehr auf Technologie und Wissenschaft als auf Religion setzte, am Rande der Theokratie gegründet. Die Angehörigen bildeten den galaktischen Rat, welches neben dem panorionischen Rat auch über das neue, große Reich bestimmen sollte. Zahlreiche, vorher verbotene Technologien wurden wieder zugänglich gemacht.

Die Theokratie konnte das riesige Reich jedoch nicht zusammenhalten. Vor 1.750 GJ brach es wieder auseinander in verschiedene Teilreiche, welche sich weiter zersplitterten.

Die nächsten 700 GJ sollten sie sich nicht wieder zusammenfinden. Diese Galaktische Jahren werden heute "Die Zeit der streitende Reiche" auch Cedrun-Zeit genannt.

Während dieser Jahre konnte eine neu entdeckte Spezies, die Rinces, in die Theokratie integriert werden.

Aufstieg und Niedergang der Religion

Am Ende der Zeit der streitende Reichen gewann die Religion wieder an Kraft, nachdem ein Yodras sich durch Intrigen, Intelligents und Material sich über die anderen "Bewerber" hinwegsetzen konnten und als geistlicher Führer eingesetzt wird.

Eine religiöse Krise 900 v. H löste eine Spaltung der Religion aus in der auch die Heilige Allianz Vuldaen entstand.

Viele Systeme schlossen sich der neuen Religionsgruppierung an. Es kam zu mehreren grösseren und kleineren Konflikten, wo am Ende die Theokratie weitere Systeme abgeben musste. Als Gründe für die Schwäche wird genannt, dass die Theokratie intern zerstritten waren und auch dort teilweise kriegerische Auseinandersetzungen gab.

Kontakt mit Qualugorog und Menschen

250 GJ vor v.H traf die Panorionische Theokratie die Qualugorog. Es folgte bald der Große Krieg, in dem die Qualugorog ebenfalls in die Panorionische Theokratie eingegliedert werden sollten. Jedoch folgten nur noch wenige Reiche dem geistlichen Führer. Die logische Folge war ein Patt. Seitdem herrscht immer wieder Krieg zwischen den beiden Großreichen, den die Qualugorog vor allem durch ihre technische Überlegenheit bis jetzt überleben konnten.

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