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Projektilwaffen verschießen Geschosse, die meist aus Metall bestehen. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen, um das Projektil zu beschleunigen. Im Unterscheid zu Lenkwaffen befindet sich der Azzelerator nicht in den Geschossen selbst. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Partikelwaffen, obwohl das Prinzip ähnlich ist.

Geschichte

Sie gehören zu den wohl einfachsten Fernkampfwaffen, jede Spezies hat sie schon früh in ihrer Geschichte entwickelt, angefangen beim Pfeil, der mithife eines Bogens beschleunigt wurde. Mit der Entdeckung von Treibladungen (Schießpulver, Gas etc.) wurde der Fernkampf in der Regel revolutioniert und brachte große Änderungen in der Kampfesweise mit sich, da Gewehre im Allgemeinen sehr billig herzustellen sind und keine so lange und aufwendige Ausbildung benötigen wie der Kampf mit Blankwaffen oder Bögen.

Im Weltraumzeitalter der Rassen gehören auf Treibladung basierende Waffen meist der Vergangenheit an; entweder wurden Projektilwaffen gänzlich durch andere Arten von Waffen ausgetauscht, oder man bedient sich relativ fortgeschrittener anderer Kozepte, wie z.B. der Schienenkanone (Railgun) oder Gausskanone (Coilgun). Diese Waffen erfordern enorme Mengen an Energie, verglichen zu den primitiven Exemplaren mit Treibladung; Energieaufwand stellt für die meisten Spezies in solch einem fortgeschrittenen Stadium meist keine Rolle mehr da.

Technisches Prinzip

Wie schon erwähnt, bedienten sich frühere Waffen einer Treibladung, die durch ihre Entzündung und die damit verbundene Expansion das Projektil in die Austrittsrichtung beschleunigte. Über die Jahrhunderte wurden diese Waffen extrem verfeinert und verbessert.

Neuere Konzepte basieren entweder auf der Beschleunigung durch ein magnetisches Wanderfeld (Gaußkanone) oder durch die ebenfalls magnetische Wechselwirkung elektrischen Stroms (Schienenkanone). Beide Konzepte ermöglichen unter entsprechendem Energieaufwand theoretisch unbegrenze Beschleunigung, abhängig auch vom eventuell vorhandenen Gaswiderstand (zu schnelle Projektile verglühen).

Anwendung

Trotz Experimenten mit Laser-, Plasma- und Partikelwaffen wurde im Infanterie, Kavallerie und Luftkampfbereich keine Waffenart gefunden, die für diese Art des Kampfes besser geeignet wäre, sowohl aus dem Blickpunkt der Kosten als auch der Feuerrate gesehen. Deshalb bilden Projektilwaffen einen integralen Bestandteil der Waffenkammer der meisten Armeen.

Im Schiff-zu-Schiff-Kampf werden weiterhin verschiedene Konzepte erprobt, da man aufgrund der größeren Reaktoren mehr aus anderen Systemen herauszuholen vermag. Doch auch hier haben Projektilwaffen meist Vorrang, realisiert als Punktverteidigungssystem, multipler Waffentürme oder in Gestalt eines oder mehrerer größerer Geschütze.

Das Projektil selbst kann auf verschiedene Arten gestaltet werden. Die zwei beliebtesten Arten sind kleine hüllenlose Geschosse sowie größere, die mit Sprengladungen versehen werden. Die Größe selbst kann variieren, von wenigen Millimetern bis zu Metern.

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